Rezept: Portobellos mit Ratatouille, eine echte Leidenschaft!

Neben meiner Begeisterung für hochwertige Essige und Öle gilt meine zweite große Liebe den Pilzen. Wie ihr ja bereits wisst, war es mein Vater, der mich von Kindesbeinen an hierfür schon begeisterte. Es fasziniert mich, das ich für fast alle Bereiche in der Küche immer einen Pilz finde, dem ich in meinen Rezepten zu neuen kulinarischen Variationen verhelfen kann, wie etwa dem vollfleischigen Portobello, einem Riesenchampignon, der sich hervorragend zum Grillen, schmoren und befüllen eignet. In meinen Augen sogar die Eigenschaft von Fleischersatz in sich birgt. Vielleicht gebt ihr mir ja recht, wenn ihr mein Rezept nachgekocht habt, Fleisch brauche ich da wirklich keines mehr dazu.

Mit Ratatouille gefüllte Portobellos

Leicht sollte es sein, mein Gericht, wie alles, was wir am Sommer lieben, Salat, Tomaten, mediterrane Akzente, und vielleicht auch ein klein wenig Heimat in Form des Palatschinken. und so entstand die Grundidee „Ratatouille“. Für mich passte das wirklich sehr gut, aromatisiere ich mein Ratatouille doch immer ganz zum Schluß noch mit einem Schuß gereiftem Aceto Balsamico, 8 oder 12 Jahre gelagert… Das verleiht diesem herrlichen Gemüse durch das abgestimmte Spiel von Süße und Säure noch den entsprechenden „Pfiff“… einfach mal ausprobieren…

Für das Ratatouille:

  • 350g Zucchini
  • 300g Melanzani
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 400g Fleischtomaten
  • 100g Kirschtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3-4 Zweige Thymian
  • bestes Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Basilikum
  • Kresse
  • etwas alten Balsamico Essig, 8-12 Jahre gelagert
Portobellos mit Butter, Gemüsebrühe, Olivenöl, Thymian und Knoblauch

Vier Riesenchampignons, etwas Butter und Gemüsebrühe. Wer mag, kann auch noch einen Teil vom Ratatouille, wie in meinem Bild, in Palatschinken eingerollt dazu reichen. Das Rezept hierzu findet ihr an anderer Stelle hier in meinem Blog.

Die Zucchini waschen und putzen, ebenso die Spitzpaprika waschen, halbieren, putzen. Die Stielansätze aus den Tomaten herausschneiden. Die Fleischtomaten kurz in heißem Wasser abbrühen, mit kaltem Wasser abschrecken und häuten und in kleine Würfel schneiden.

Die vorbereiteten Zucchini, Paprika und Melanzani getrennt voneinander in circa 0,5cm feine Würfel schneiden. Die Zwiebel und 3 Knoblauchzehen schälen, aus dem Knoblauch den Bürzel entfernen, Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einem Topf Olivenöl erhitzen, zunächst die Melanzaniwürfel darin bei mittlerer Hitze unter Rühren cicka 5 Minuten anbraten. Danach Zucchini, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und 2 Thymianzweige dazugeben und ebenfalls anbraten. Zum Schluß die gewürfelten Tomaten unterheben. Das Gemüse mit Meersalz, Pfeffer und einem kleinen Schoß altem Balsamico Essig abschmecken und zugedeckt bei schwacher Hitze circa 15 Minuten schmoren.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. In der Zwischenzeit die 4 Riesenchampignons mit der Kopfseite nach unten auf ein passendes Geschirr geben, die 2 übrigen Knoblauchzehen schälen, halbieren und mit je einem Stück Butter in die Champignons geben. Das Geschirr mit etwas Gemüsebrühe angießen, 2 Thymianzweige dazugeben und die Pilze von oben her mit Meersalz würzen, für 15 Minuten im vorgeheizten Backofen garen.

Herrlich geschmorte Riesenchampignons frisch aus dem Ofen… welch ein Duft 🙂

Danach die Champignonköpfe aus dem Ofen nehmen, unter das Ratatouille die 100g Kirschtomaten, ebenfalls in feine Stücke geschnitten, mischen und damit die Pilze reichlich füllen, einen Teil vom Ratatouille zum befüllen der Palatschinken aufheben, als Abschluss noch ein Stück Butter auf jeden Pilz geben. Die Champignons für weitere 10 Minuten bei gleicher Hitze in den Backofen stellen.

Für die Salatmarinade:

  • 150ml    Passionsfrucht Essig
  • 50ml natives Olivenöl

Rucola auf dem Teller verteilen, mit der Marinade beträufeln, die fertig gegarten Riesenchampignons auf dem Rucola anrichten, die gefüllten Palatschinken halbieren und im Kreuz übereinander anrichten. Mit Thymian, frischem Basilikum, Kresse und ein paar halbierten Kirschtomaten garnieren.

Richtig lecker war’s….

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